Madonna

Wallfahrtsland am Ith

Zwei untergegangene Wallfahrten führten früher an den nördlichen Ith.
Im Mittelalter betreuten die Karmelitermönche des Klosters Marienau eine Wallfahrt zu einem wundertätigen Marienbild.
Das Kloster und die Wallfahrten endeten mit der Einführung der Reformation um 1565.
In der Neuzeit (nach dem 30-jährigen Krieg) erneuerte man die Wallfahrt, indem man in der Spiegelberger Kapelle bei Lauenstein ein Madonnenbild aufstellte,
das erhalten blieb, nachdem die Wallfahrten 1773 verboten wurden. Es befindet sich heute samt vieler Votivgaben im Museum.