Ausstellung 02.09 bis 28.10.2018

Impressionen

Ausstellung Impressionen

Katharina Erbslöh:

Die Beschäftigung mit Kunst ist für mich Ausdruck einer Sehnsucht mit bildnerischen und plastischen Mitteln in vielen Variationen. Durch die unterschiedlichen Facetten meines Ichs ist bei mir eine besondere Vielfalt an Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten entstanden: von der Zeichnung und damit auch der Radierung oder dem Linoldruck zum Aquarell, zur Acryl- und Ölmalerei, aber auch zum plastischen Gestalten mit Ton oder Speckstein. Meine ausgeprägte Experimentierfreude zeigt sich in meiner großen Palette der Ausdrucksmöglichkeiten: von der konkreten realistischen Aktzeichnung, der Landschaftsmalerei in der Natur oder dem Stillleben über die abstrahierende Malerei bis hin zur absoluten Lösung vom Gegenständlichen zur Abstraktion.

Heidrun Blank:

Was zunächst mit Aquarellfarbe, Blei- u. Rötelstift in den 70/80er Jahren begann, wurde zur Passion in Acryl-Malerei. Anregungen für meine Bilder hole ich mir in der Natur, der Fantasie und von Fotos. Überwiegend befassen sich meine Sujets mit Blumenmotiven – Tierportraits – Landschaften und Stillleben.

Hoffe, dieses wunderbare Hobby noch viele Jahre weiterführen zu können.

aktuell.

 Ausstellung 10.06 bis 26.08.2018

Coppenbrügge in den 1950 er Jahren

 50er

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 1950 er Jahre waren auch in Coppenbrügge Jahre des Umbruchs,
des Aufbruchs in eine neue Zeit und in das "Wirtschaftswunder".
Der Flecken begann sich innerlich und äußerlich zu verändern.
Flüchtlinge und Vertriebene wurden integriert, Strukturen veränderten sich,
neue Denkweisen und Lebensformen und andere materielle Möglichkeiten begannen eine andere,
freiere Welt zu formen.

Neues entstand in vielen Bereichen, manches Alte verschwand.

Mit Zeitungsartikeln, Berichten, Fotos, Exponaten und Zeitzeugengesprächen erinnern wir an diese spannende Zeitepoche.

 

 

 

 

 

 aktuell.

Ausstellung 18.03 bis 21.05.2018

Vom Realismus zur Traumwelt

Ute und Horst Wollenberg

Demenz

Ute Wollenberg versucht mit ihren Bildern die Gefühle und Gedanken einzufangen, festzuhalten und zum Ausdruck zu bringen. Schon früh in ihrer Kindheit hat sie angefangen mit Kohle zu zeichnen, später mit Acrylfarben, Pinsel und Spachtel. Aktuell kombiniert sie alle möglichen Materialien wie Air Brush, Strukturpaste oder Stoffe. Es macht ihr viel Freude, sich bei den Arbeiten zu konzentrieren und abzuschalten.
Ute Wollenberg ist Mitglied der Gruppe bildende Kunst im BSW Hannover mit Ausstellungsbe-teiligung an Bundeskunstausstellungen.

Horst Wollenberg geb. 3.07.1934 in Berlin hatte nach dem Krieg eine Ausbildung im Gegenständlichen und Portraitzeichnen bei Prof. Heinrich Drake in Berlin. 1955 ist er von Ostberlin nach Hannover geflüchtet und zog 1965 nach Coppenbrügge.
Seit 1983 hat sich Horst Wollenberg autodidaktisch in den verschiedenen Mal- und Zeichen-techniken betätigt. Von der Landschafts-malerei und der Portraitmalerei hat er sich als Realist mit einem Hang zur Metaphysik dem Surrealismus zugewandt.
Horst Wollenberg ist Mitglied der Gruppe bildende Kunst im BSW Hannover und der FISIAC. Er macht Ausstellungsbeteiligungen und eigene Ausstellungen in vielen Städten.

aktuell.

Das besondere Konzert im Advent 2017

Familie Simko

Seit 2003 - nun also bereits seit 14 Jahren - wird die sechsköpfige Familie Simko zu den unterschiedlichsten Anlässen und Konzerten zum Musizieren eingeladen. War beim ersten Konzert die jüngste Tochter Lydia mit knapp zwei Jahren noch zu klein mitzuspielen, reihte sie sich doch bald in die musikalische Begeisterung ihrer drei großen Brüder Karl, Leon und Benjamin ein.
Die Eltern Martina und Alexander Simko als studierte Musiker und Musikpädagogen unterstützten schon immer mit Begeisterung jede Art von musikalischem Engagement ihrer Kinder, die in Musikwettbewerben und überregionalen Orchestern prägende und motivierende musikalische Erfahrungen sammeln konnten.

Nach und nach weiteten sich die musikalischen Einladungen aus, so dass die Familie von Langeoog über Hannover bis Kassel im Lauf der Jahre in vielen Städten Norddeutschlands musikalisch unterwegs war, soweit es der turbulente Alltag einer großen Familie zulässt.
Dann werden Geigen, Horn, Cello, Kontrabass, Flöten, Harfe, Gitarre, Notenständer, Konzertkleidung, Notenmappen, Stimmschlüssel und was man sonst noch so braucht, manchmal auch ein E-Piano, in mittlerweile zwei Autos geladen und los geht´s!

Inzwischen sind die beiden ältesten Söhne zum Studium ausgezogen - Karl, 24 Jahre alt studiert Violoncello und wohnt in Frankfurt und Leon, 21 Jahre alt, lässt sich zum Anlagenbauer in Braunschweig ausbilden - so dass die Proben und gemeinsamen Auftritte nun besonders schöne und kostbare Momente für alle Familienmitglieder geworden sind. Dass Musik zusammen schweißt, kann man hier besonders schön erleben.

Am Sonntag, den 17.12.2017 um 17.00 Uhr wird Familie Simko zum sechsten Mal in Folge „Das besondere Konzert im Advent“ im Museum in der Burg Coppenbrügge gestalten - natürlich freuen sich alle Familienmitglieder auf diesen Auftritt besonders!

Freuen Sie sich auf Musik aus Barock, Klassik und Romantik sowie keltische Melodien in eigenen Arrangements!
  

aktuell.

22.September - Vortrag: Elisabeth von Calenberg

Reformatorin und Regentin zwischen Mittelalter und Renaissance

Referent:Volker Schlagmann

Elisabeth1  Elisabeth 2

Elisabeth von Calenberg (1510-1558)

Herzogin von Braunschweig-Lüneburg – brachte die Reformation in unsere Heimat.

Als vormundschaftliche Regentin ihres damals unmündigen Sohnes Erich und somit als Landesherrin in Calenberg-Göttingen nutzte Elisabeth die Gelegenheit, in ihrem Herrschaftsbereich den neuen lutherischen Glauben einzuführen. Mit den Ideen der Reformation Martin Luthers kam sie schon als 17jährige in Berührung, als ihre Mutter das Abendmahl „in beiderlei Gestalt“ feierte und sich damit zu den Lehren Luthers bekannte. 1542 schaffte Elisabeth die „Calenberger Kirchenordnung“, die ein Grundstein für die Reformation in ihrem Land ist. Elisabeth gilt als „Reformationsfürstin“, die zusammen mit Antonius Corvinus die Reformation im heutigen Südniedersachsen durchsetzte. Erst 1555 im „Augsburger Religionsfrieden“ hatte der Reichstag des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation beschlossen, dass jeder Landesherr über die Religion in seinem Lande selbst bestimmen durfte.

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Ausstellung 11.06 bis 05.11.2017

Luther

Luther und die Reformation – ist das nicht längst Geschichte?

Historisch, inhaltlich aber nicht. Die Reformation war ein wichtiges Ereignis für Europa und Amerika und die Folgen sind auch heute noch gegenwärtig. Sie stürzte die Welt des Mittelalters um und verwandelte den ganzen Kontinent. Ihre Gedankenwelt hat die Gesellschaft in allen Bereichen tief geprägt, tiefer und nachhaltiger als vielen Menschen heute bewusst ist. Sie sollte deshalb nicht nur theologisch betrachtet werden, denn sie legte auch allgemein die Grundlagen für die Freiheit des Einzelnen. In komplizierten Wechselwirkungen zwischen Religion, Politik, Kultur und Gesellschaft entstand eine neue Zeit. In unserer Zeit,  in der die Mehrheit der Menschen dem Christentum gleichgültig gegenüber steht, soll unsere kleine Ausstellung daher auch ein Denkanstoß sein, sich durch Einblicke in das Leben und Wirken Luthers und seiner Mitstreiter einmal wieder mit den christlichen Wurzeln unserer Lebenswelt auseinander zu setzen.

Die Ausstellung informiert Sie auch darüber, wie die Reformation durch die „Reformationsfürstin“,

Herzogin Elisabeth von Calenberg, in unsere Gegend kam. Gemeinsam mit Antonius Corvenius legte sie mit der „Calenberger Kirchenordnung“ von 1542 den Grundstein für die Reformation in Südniedersachsen.

 

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Ausstellung 19.03 bis 23.04.2017

Bilder aus dieser und einer anderen Welt

Corinna Weiß und Karla Ewerdt

Ausstellung1  Ausstelung2

Der erlernte Beruf von Corinna Weiß ist Fotografin und Mediengestalterin.
Da sie von der analogen zur digitalen Fotografie beruflich lange Wege hinter sich hat, beschloss sie privat neue fotografische Wege zu gehen,

die nichts mit den beruflich erlernten, also technisch gestalterischen Arbeitsweisen, zu tun haben. Sie wollte eine freie, eigene Art der Fotografie im Privaten ausüben.
Gebrauchsgegenstände und Pflanzen aus der Natur, sollten eine neue Gestalt bekommen. So entdeckte sie die Dinge in ihrem Ursprung und wandelte diese durch
die Art des Fotografierens oder Scannens und weiterer Bildbearbeitung um.
Es faszinierte sie, bei diesen Arbeitsprozessen zuzusehen, wie sich Dinge entwickeln. Vorher eingeschlagene Richtungen ändern sich.

Ganz zufällig entsteht durch Aneinanderreihung von verschiedenen Arbeitsschritten etwas Neues.
Bei diesen Prozessen entstehen „Fehler“, die aber genau so gewollt sind. Diese können Scan - Streifen, Unschärfen, Vermischung und Schleierbildung sein.

Gerade diese Dinge sind es, die ihre Fotoarbeiten anders erscheinen lassen. Manchmal wandelt sich eine runde Schale in eine farbige Fläche oder aus einer

Einfarbigkeit entstehen mehrere Farben. Aus Unkraut wird ein neues nicht typisches Muster der Pflanze.
Sie entdeckt die Dinge wieder neu, es entsteht ein alter und ein neuer Eindruck. Der Wandel der Dinge ist es, der bei diesem Arbeitsprozess begeistert.

 

Karla Ewerdt bringt mit freundlichen Bildern in hellen Farben und friedvollen Stimmungen Licht ins Haus und Fröhlichkeit in den Alltag. In jedem Bild steckt ein Stück von ihr selbst.
Sie wählt Motive und Farbklänge die dazu einladen, Erinnerungen aufsteigen zu lassen oder sich in Träumen zu verlieren. Ihre Bilder sind romantische Interpretationen
der Natur, halten schöne Momente fest und schaffen so eine vertraute Beziehung zum Betrachter.
Auch die ausdrucksstarken Blumenbilder zeigen ihren zärtlichen Blick auf die Natur.

Man sieht, dass sie Freude am Malen hat und ihre Begeisterung und Freude weitergeben möchte.
Stimmungsvolle Aquarelle, Öl- und Acrylmalerei, Pastell- und Kohlezeichnungen sowie Radierungen gehören zu ihrem Repertoire.
Ausgebildet wurde sie unter anderem in der Sommerakademie Leipzig, der Kunstfabrik Hannover und der Kreativakademie Dassel. Studienreisen mit befreundeten Malern,
z.B. nach Venedig, Mallorca und in die Toskana, vermittelten ihr vielfältige Anregungen und Sichtweisen. Jährlich mehrere Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen seit 1996.
Seit 2010 Mitglied der Künstlergruppe Artes-Wesera

 

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