22.September - Vortrag: Elisabeth von Calenberg

Reformatorin und Regentin zwischen Mittelalter und Renaissance

Referent:Volker Schlagmann

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Elisabeth von Calenberg (1510-1558)

Herzogin von Braunschweig-Lüneburg – brachte die Reformation in unsere Heimat.

Als vormundschaftliche Regentin ihres damals unmündigen Sohnes Erich und somit als Landesherrin in Calenberg-Göttingen nutzte Elisabeth die Gelegenheit, in ihrem Herrschaftsbereich den neuen lutherischen Glauben einzuführen. Mit den Ideen der Reformation Martin Luthers kam sie schon als 17jährige in Berührung, als ihre Mutter das Abendmahl „in beiderlei Gestalt“ feierte und sich damit zu den Lehren Luthers bekannte. 1542 schaffte Elisabeth die „Calenberger Kirchenordnung“, die ein Grundstein für die Reformation in ihrem Land ist. Elisabeth gilt als „Reformationsfürstin“, die zusammen mit Antonius Corvinus die Reformation im heutigen Südniedersachsen durchsetzte. Erst 1555 im „Augsburger Religionsfrieden“ hatte der Reichstag des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation beschlossen, dass jeder Landesherr über die Religion in seinem Lande selbst bestimmen durfte.

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Ausstellung 11.06 bis 05.11.2017

Luther

Luther und die Reformation – ist das nicht längst Geschichte?

Historisch, inhaltlich aber nicht. Die Reformation war ein wichtiges Ereignis für Europa und Amerika und die Folgen sind auch heute noch gegenwärtig. Sie stürzte die Welt des Mittelalters um und verwandelte den ganzen Kontinent. Ihre Gedankenwelt hat die Gesellschaft in allen Bereichen tief geprägt, tiefer und nachhaltiger als vielen Menschen heute bewusst ist. Sie sollte deshalb nicht nur theologisch betrachtet werden, denn sie legte auch allgemein die Grundlagen für die Freiheit des Einzelnen. In komplizierten Wechselwirkungen zwischen Religion, Politik, Kultur und Gesellschaft entstand eine neue Zeit. In unserer Zeit,  in der die Mehrheit der Menschen dem Christentum gleichgültig gegenüber steht, soll unsere kleine Ausstellung daher auch ein Denkanstoß sein, sich durch Einblicke in das Leben und Wirken Luthers und seiner Mitstreiter einmal wieder mit den christlichen Wurzeln unserer Lebenswelt auseinander zu setzen.

Die Ausstellung informiert Sie auch darüber, wie die Reformation durch die „Reformationsfürstin“,

Herzogin Elisabeth von Calenberg, in unsere Gegend kam. Gemeinsam mit Antonius Corvenius legte sie mit der „Calenberger Kirchenordnung“ von 1542 den Grundstein für die Reformation in Südniedersachsen.

 

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Konzert "Magic Strings" 30.04.2017

Evergreens aus Nord- und Südamerika

Hein Brüggen, Gitarre und Thomas Frenser, Violine

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Im Mittelpunkt dieses außergewöhnlichen Instrumentalduos stehen raffinierte eigene Arrangements

 unvergesslicher Kompositionen aus den Bereichen Swing, Bossa Nova und lateinamerikanischer Instrumentalmusik.

Das Zusammenspiel von Hein Brüggen und Thomas Frenser ist geprägt von Virtuosität, Spontanität und Spielfreude. Nicht Lautstärke sondern Sensibilität des musikalischen Ausdrucks steht bei diesem Duo an erster Stelle. Eine Besonderheit ist die Spielweise Hein Brüggens, dessen Gitarre wie ein kleines Orchester in sich klingt: Melodie, Bass, harmonische Begleitung und perkussive Akzente vereinen sich in einem einzigen Instrument. Thomas Frenser, dessen Violinspiel wesentlich von dem Sinti-Swing-Geiger Schnuckenack Reinhardt beeinflusst wurde, bildet hierzu die ideale Ergänzung. Beide Künstler überraschen immer wieder mit Improvisationen, die sich aus den Themen der Kompositionen entwickeln. Gegenseitig werfen sie sich ihre Spielideen zu und gestalten so gemeinsam den Klangzauber von Magic Strings.

Freuen Sie sich auf das Duo „Magic Strings“, dessen Musik und Ausstrahlung die Konzertbesucher mitten ins Herz trifft.

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Ausstellung 19.03 bis 23.04.2017

Bilder aus dieser und einer anderen Welt

Corinna Weiß und Karla Ewerdt

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Der erlernte Beruf von Corinna Weiß ist Fotografin und Mediengestalterin.
Da sie von der analogen zur digitalen Fotografie beruflich lange Wege hinter sich hat, beschloss sie privat neue fotografische Wege zu gehen,

die nichts mit den beruflich erlernten, also technisch gestalterischen Arbeitsweisen, zu tun haben. Sie wollte eine freie, eigene Art der Fotografie im Privaten ausüben.
Gebrauchsgegenstände und Pflanzen aus der Natur, sollten eine neue Gestalt bekommen. So entdeckte sie die Dinge in ihrem Ursprung und wandelte diese durch
die Art des Fotografierens oder Scannens und weiterer Bildbearbeitung um.
Es faszinierte sie, bei diesen Arbeitsprozessen zuzusehen, wie sich Dinge entwickeln. Vorher eingeschlagene Richtungen ändern sich.

Ganz zufällig entsteht durch Aneinanderreihung von verschiedenen Arbeitsschritten etwas Neues.
Bei diesen Prozessen entstehen „Fehler“, die aber genau so gewollt sind. Diese können Scan - Streifen, Unschärfen, Vermischung und Schleierbildung sein.

Gerade diese Dinge sind es, die ihre Fotoarbeiten anders erscheinen lassen. Manchmal wandelt sich eine runde Schale in eine farbige Fläche oder aus einer

Einfarbigkeit entstehen mehrere Farben. Aus Unkraut wird ein neues nicht typisches Muster der Pflanze.
Sie entdeckt die Dinge wieder neu, es entsteht ein alter und ein neuer Eindruck. Der Wandel der Dinge ist es, der bei diesem Arbeitsprozess begeistert.

 

Karla Ewerdt bringt mit freundlichen Bildern in hellen Farben und friedvollen Stimmungen Licht ins Haus und Fröhlichkeit in den Alltag. In jedem Bild steckt ein Stück von ihr selbst.
Sie wählt Motive und Farbklänge die dazu einladen, Erinnerungen aufsteigen zu lassen oder sich in Träumen zu verlieren. Ihre Bilder sind romantische Interpretationen
der Natur, halten schöne Momente fest und schaffen so eine vertraute Beziehung zum Betrachter.
Auch die ausdrucksstarken Blumenbilder zeigen ihren zärtlichen Blick auf die Natur.

Man sieht, dass sie Freude am Malen hat und ihre Begeisterung und Freude weitergeben möchte.
Stimmungsvolle Aquarelle, Öl- und Acrylmalerei, Pastell- und Kohlezeichnungen sowie Radierungen gehören zu ihrem Repertoire.
Ausgebildet wurde sie unter anderem in der Sommerakademie Leipzig, der Kunstfabrik Hannover und der Kreativakademie Dassel. Studienreisen mit befreundeten Malern,
z.B. nach Venedig, Mallorca und in die Toskana, vermittelten ihr vielfältige Anregungen und Sichtweisen. Jährlich mehrere Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen seit 1996.
Seit 2010 Mitglied der Künstlergruppe Artes-Wesera

 

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Auszüge aus 2016

Familie Simko

 

Seit 2003 - nun also bereits seit 13 Jahren - wird die sechsköpfige Familie Simko zu den unterschiedlichsten Anlässen und Konzerten zum Musizieren eingeladen.

War beim ersten Konzert die jüngste Tochter Lydia mit knapp zwei Jahren noch zu klein mitzuspielen, reihte sie sich doch bald in die musikalische Begeisterung ihrer drei großen Brüder Karl, Leon und Benjamin ein.

Die Eltern Martina und Alexander Simko als studierte Musiker und Musikpädagogen unterstützten schon immer mit Begeisterung jede Art von musikalischem Engagement ihrer Kinder, die in Musikwettbewerben und überregionalen Orchestern prägende und motivierende musikalische Erfahrungen sammeln konnten.

 

Nach und nach weiteten sich die musikalischen Einladungen aus, so dass die Familie von Langeoog über Hannover bis Kassel im Lauf der Jahre in vielen Städten Norddeutschlands musikalisch unterwegs war, soweit es der turbulente Alltag einer großen Familie zulässt.

Dann werden Geigen, Horn, Cello, Kontrabass, Flöten, Harfe, Gitarre, Notenständer, Konzertkleidung, Notenmappen, Stimmschlüssel und was man sonst noch so braucht, manchmal auch ein E-Piano, in mittlerweile zwei Autos geladen und los geht´s!

 

Inzwischen sind die beiden ältesten Söhne zum Studium ausgezogen - Karl, 23 Jahre alt studiert Violoncello und wohnt in Frankfurt und Leon, 20 Jahre alt, studiert Maschinenbau in Braunschweig - so dass die Proben und gemeinsamen Auftritte nun besonders schöne und kostbare Momente für alle Familienmitglieder geworden sind.

Dass Musik zusammen schweißt, kann man hier besonders schön erleben.

 

Am Sonntag, den 11.12.2016 um 17.00 Uhr wird Familie Simko zum fünften Mal in Folge „Das besondere Konzert im Advent“ im Museum in der Burg Coppenbrügge gestalten - natürlich freuen sich alle Familienmitglieder auf diesen Auftritt besonders!

 

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19. Juni bis 16. Oktober 2016   

 

 

grün und blau schlagen

 

grün und blau schlagen

Färber und Drucker in Coppenbrügge

 

soll einen Einblick in das bis zu Beginn des 20. Jahrh. in Coppenbrügge ausgeübte Handwerk der Tuchfärber und –drucker vermitteln.

Neben dem ortsspezifischen historischen Bezug werden in zahlreichen Bildern, dazu gehörigen Texten und Schautafeln

die Rohstoffpflanzen und ihre Extrakte für die Farbherstellung ebenso wie die Techniken des Färbens und Bedruckens von Stoffen dargestellt.

Besondere Exponate sind die alten Druckermodel, Färberpflanzen im Burginnenhof und ein alter Druckertisch,

an dem der Coppenbrügger Blaufärber Georg Lüders um 1900 noch sein Handwerk ausgeübt hat.

Zur Eröffnung und evtl. auch noch später wird ein Einbecker Blaudrucker sein Handwerk vorführen.

Zahlreiche Blaudrucktextilien werden die Ausstellung abrunden. Grundlage für die Ausstellung bildet dabei die umfangreiche

Materialsammlung zum Thema Färben und Drucken von Herrn Gerhard Schlichtmann.

 


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Auszüge aus 2015

"Von der Farbe bis zum Meißel"


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      Farbe4 Farbe1


Heidrun Blank aus Coppenbrügge findet für ihre Acrylmalerei seit vielen Jahren auch nach
ca. 120 Bildern ihre Inspiration immer noch in der Natur, der Fantasie oder auf Fotos.
Auch Ingelore Schaper aus Hameln arbeitet mit Acrylfarben.
Ihre Motive sind überwiegend stimmungsvolle Landschaften, Blumen und Stillleben.

„Zentangel“ heißt ein neuer innovativer Zeichentrend aus Amerika, für
Vera Behling aus Hameln ein Anti-Stress Programm.

Entspannung findet auch Hugo Tölle aus Aerzen als „pensionierter Musiker“
beim Malen atmosphärischer Acrylbilder und dem Schnitzen von Skulpturen aus Lindenholz.


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Das Museum Coppenbrügge in der Stadt-Galerie Hameln
Ausstellung vom 30.April - 09.Mai
http://www.stadt-galerie-hameln.de/aktuelles/events-aktionen/themenaktion/

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